Condor

1893 wurde im Schweizer Jura die Werkzeugmaschinenfabrik Condor AG gegründet, deren Fahrräder und ab 1908 auch Motorräder, einen guten Ruf besaßen. Schon bald wurde Condor der zweitgrößte Motorradhersteller, respektive Konfektionär, der Schweiz. In den 1920er Jahren bot Condor ein vollständiges Motorradprogramm mit Einbaumotoren von Motosacoche an. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte Condor speziell für die Schweitzer Armee ein schweres Motorrad nach deutschem Vorbild. Die A580 wurde bis 1958 gebaut, aber kaum zivil verkauft. Ab Mitte der 1950er Jahre wurden umgelabelte Puch Modelle in der Schweiz als Condor angeboten. Eine leichtere Militärmaschine, die Condor A250, hatte ab Ende der 1950er Jahre einen eigenen Einzylindermotor. Von 1973 bis 1978 hatte das Nachfolgemodell, die A350 einen leistungsreduzierten Ducati Königswellenmotor. Die Motorradproduktion endete 1978, für die Armee wurden bis 1995 noch Fahrräder hergestellt.

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